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1. Luckenwalder Sportclub

Früher Fight, spätes Happy End

Wünsdorfs D-Mädchen drehen das Spiel gegen Potsdam und feiern 12:11-Krimi
Montag, 02.03.26
Author Ramon Wittich | Aufgerufen 92
Handball

Was für ein Krimi am frühen Morgen! In der Jahnhalle Luckenwalde liefert die weibliche D-Jugend des MTV Wünsdorf/1. LSC dem 1. VfL Potsdam einen leidenschaftlichen Schlagabtausch – und dreht nach der Pause einen Zwei-Tore-Rückstand. Mit überragender Abwehr, einer starken Torhüterin und eiskalten Nerven entscheidet ein Treffer in der 36. Minute die Partie zum umjubelten 12:11-Erfolg.

Schlagabtausch auf Augenhöhe

10:00 Uhr, Jahnhalle Luckenwalde – und die MTV-Mädchen waren sofort hellwach. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives, ausgeglichenes Duell. Beide Teams verteidigten mit Leidenschaft, keiner schenkte dem anderen auch nur einen Meter. Nach neun Minuten spiegelte das 5:5 den offenen Schlagabtausch perfekt wider.

Doch dann nutzte Potsdam seine Chancen konsequenter. Während unsere Mannschaft im Abschluss zu oft am Pfosten oder an der gegnerischen Keeperin scheiterte, setzten sich die Gäste mit zwei Treffern ab. Mit einem 7:9-Rückstand ging es in die Kabine.

Kabinenansprache zündet – Abwehr wird zum Bollwerk

In der Pause fand das Trainerquartett die richtigen Worte – und die Wirkung war sofort spürbar. Die Abwehr stand nun kompakt, verschob konsequent und ließ im gesamten zweiten Durchgang nur noch zwei Gegentore zu. Jede Spielerin kämpfte für die andere, jeder Ball wurde hart erarbeitet.

Im Angriff zeigte das Team Geduld, spielte klüger und arbeitete sich Tor um Tor heran. Der Rückstand schmolz, die Spannung stieg – die Halle hielt den Atem an.

Glanzparade und goldener Treffer

Dramatik pur in der Schlussphase: Beim Stand von 11:11 verhinderte unsere Torhüterin mit einer überragenden Parade den möglichen Rückstand – ein Moment, der das Spiel kippte.

In der 36. Minute dann die Entscheidung: Nach einer sehenswerten Kombination am Kreis behielt unsere Kreisläuferin die Nerven und netzte zum 12:11 ein. Der Jubel kannte keine Grenzen – und der Treffer sollte zugleich der Endstand sein.

Ein verdienter Sieg, der eindrucksvoll beweist: Trainingsfleiß, Teamgeist und der Glaube an sich selbst zahlen sich aus.

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